Künstler Paten Sponsoren Links
Impressum Kontakt

Michael Globisch

 

     
 

Zu meiner bildnerisch künstlerischen Arbeit

Seit 1997 arbeite ich künstlerisch hauptsächlich am Computer. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind Computergraphiken – Computercollagen, Kombinationen aus bereits bestehendem visualisiertem Material. Ausgesuchtes und neu zusammengefügtes Bildmaterial aus verschiedensten Medien erscheint in ihnen wie eine Art Bilderrätsel das einen neuen Kontext schafft und Nachdenklichkeit provozieren soll. Seit 1997 sind über 1700, auf CDR gespeicherte, ausstellungsfähige Arbeiten entstanden. Für eine Präsentation stehen sie in verschiedenen Formaten als Inkjet-Ausdrucke zur Verfügung.
Meine künstlerische Intention ist die Auslotung von Fiktion und Realität in Bezug auf die globale Medien- und Informationswelt. Die Entscheidung für den Computer als Werkszeug und Mittel zur Bilderfindung ist eine spannende Herausforderung. Sie zeigt, dass Computerkunst nicht nur die Fähigkeit rechnergesteuerter Anwendungen ist, sondern auch das Ergebnis einer emotionalen Auseinandersetzung mit/und Erforschung der Umwelt sein kann.

 
     

Michael Globisch,
geb. 09.03.1962 in Rhede, Kreis Borken
Abitur 1982
Studium Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf von 1983 bis 1989,
Meisterschüler von Prof. David Rabinowitch
ab 1997 Entwicklung der künstlerischen Arbeit am Computer
Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler

 

Ausstellungen & Projekte (Auswahl):
1982 Kunstmarkt Bocholt / 1986 Skulpturen und Malerei, Foyer Rathaus Bocholt / 1988Installation, „Begegnungen-Ontmoetingen“, Provinciehuis Zwolle, NL / 1988-89 Studienaufenthalt in Hamburg, Atelier am Rödingsmarkt /  1989 Kunstmarkt Bocholt / 1990 „Lieblingsbilder-Jó Melóm“, Köln, Wien, Budapest;  „Tortenbilder“ im KO Backwahn, Leipzig; Galerie „Bocholter Kunsthof“; Werkwoche Kunst in Stadtlohn / 1991 Montague Art Galleries, Soho, New York, USA; Chim Gregg Art Gallery, Los Angeles, Cal., USA / 1992 Malerei im Schlösschen Borghees, Emmerich; Bilder im Euregio-Kunstkreis, Bocholt / 1993 „Arti-Route“, Aalten-Bredevoort, NL; Malerei im Konferenzgebäude 3M, Borken / 1999 Computer/Collagen, Kunsthaus Bocholt / 2003 „Prostitution-Mail Art“, Installation, Stuttgarter Kunstverein e.V. / 2004 Computer-collagen, Galerieausstellung, „KulturFabrik“ Haldensleben (Sachsen-Anhalt) / 2005 Computercollagen, Kolping-Bildungsstätte Coesfeld / 2006 Kunsthaus Kannen, Münster, Jahres- und Verkaufsausstellung; VR-Bank Filiale „Am Kornmarkt“, Borken
/ 2007 „Haus Matschke“, Bocholt, mit Heike Leiting;  Outsider Art Markt, Sammlung Prinzhorn, Heidelberg;   „Koordinaten-Westfälische Kunst im Dialog“, BBK-Projekt, LWL-Landeshaus Münster

 

Kontakt:
Michael Globisch
Rheinstr. 27
46395 Bocholt
Tel: 02871-2359909
Email: mglobisch.gmx.de, info@mglobisch.net
Web: www.mglobisch.net






Selbstportrait – Michael Globisch

Ich wurde im Jahr 1962 in Rhede/Kreis Borken geboren. Meine Eltern waren 1961 aus der damaligen DDR, aus Haldensleben (Sachsen-Anhalt), nach Bocholt gekommen. Dort besuchte ich von 1969 bis 1973 die Grundschule und wechselte dann auf das Euregio-Gymnasium über, wo ich 1982 das Abitur erwarb. Ein Jahr später begann ich mein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo ich bis 1989 Bildhauerei und Malerei bei Professor David Rabinowitch studierte. Kurz vor Ende meines Studiums wurde ich 1989 sein Meisterschüler. Im gleichen Jahr erfolgte ein einjähriger Studienaufenthalt in Hamburg, in einer freien Ateliergemeinschaft am Rödingsmarkt. Wieder zurück in Bocholt, gründete ich 1990 gemeinsam mit Jochen Hempel aus Leipzig die Galerie „Bocholter Kunsthof“. Nach drei Ausstelllungs- projekten, unter anderem zeigten wir zum ersten mal in der Region die Malerei der  Leipziger Schule, trennten sich unsere Wege wieder. Für mich folgte in der Zeit zwischen 1991 und 1995 eine Phase zahlreicher Ausstellungen, auch im Ausland, so z.B. in Soho, New York, USA. In Folge einer Krankheit waren die Jahre 1995 bis 2000 für mich künstlerisch eher eine ruhige Zeit, in der ich jedoch nie ganz die Kunst aufgab, aber keine größeren Projekte und Ausstellungen mehr tätigte. 1997 habe ich eine Ausbildung im Maler- und Lackierhandwerk begonnen, die ich 1999 mit dem Erhalt des Gesellenbriefes abschloss. 1997 war auch ein wichtiges Jahr für meine künstlerische Arbeit. Nachdem ich in diesem Jahr mein Buch „Heimatfront – Chronik einer Krankheit“ (bisher unveröffentlicht) beendet hatte, entdeckte ich den Computer als Werkzeug bildnerischen Schaffens. So entstanden die ersten Computercollagen/ Computergraphiken, seit 1997 mehr als 1700 ausstellungsfähige, auf CDR gespeicherte Bilder. Neben der Arbeit am Computer male ich seit 2002 auch wieder und es entstehen Texte, Gedichte und Erzählungen. Ich beziehe die volle Erwerbsminderungsrente und arbeite seit Anfang 2006 als Hausmeister im McDonalds Restaurant Borken.


 

 

meine Webseiten:

www.mglobisch.net

 
    
nach oben Impressum